reflections

Mrs. Brie Lein

So nach den Feiertagen ist vor den Feiertagen. Aber dieser Blog soll ja nicht gleich wieder einschlafen.

Heute stelle ich euch Mrs. Brie Lein vor.

Mit Brie Lein im Urlaub

Brie kenne ich seit der 4. Klasse ( und das heist was, wenn man bedenkt, dass man vor ewigen Zeiten die Schule verlassen hat ). Wir haben uns immer gut verstanden, denn es bestand ja die Verbindung, dass ihr Vater und meine Mutter schon in einer Clique waren. Man kannte sich also. Ist ab und an mal zusammen weg gewesen und verlor sich durch den beruflichen Alltag aus den Augen.

Vor ungefähr 1 Jahr traf man sich durch Zufall wieder und es war als hätte man sich nur 1 Tag nicht gesehen. Man traf sich recht schnell wieder auf einen Kaffee und plauderte und lachte. Beide hatten wir soeben eine Trennung hinter uns und das verband. Man ging ins Kino, zum Essen und nach Jahren das erste Mal wieder in eine Disco. Man verbrachte jede freie Minute miteinander und vertraute sich alles an. Man dachte: Nach so vielen Enttäuschungen in den letzten Jahren, hat man endlich mal wieder einen Menschen gefunden, dem man vertrauen kann, der einen versteht.. eine wirkliche Freundin.

Doch falsch gedacht. Mal wieder. Leider.

Die ersten Unannehmlichkeiten traten bei einem verlängerten Wochenende auf, das man zusammen in einer deutschen Großstadt verbrachte. Wir wollten uns ein Musical anschauen und mal ein bisschen was von Deutschland kennenlernen und einfach mal raus aus dem Alltag.

Wir machten uns auf den Weg und hatten während der Autofahrt schon viel Spaß. Wir hatten auf dem MP3 Player extra eine Playlist mit unseren Lieblingsliedern gemacht die man lauthals mitsingen konnte und so vergingen die 3,5 Std Autofahrt wie im Flug.

Doch es kam wie es kommen musste. Wir verließen die Autobahn und das Navi verabschiedete sich. Da das Hotel aber von einer der bekanntesten Straßen der Stadt abzweigen sollte war ich sehr positiv gestimmt, diese auch ohne Hilfe zu finden. Brie jedoch fing sofort das meckern an. Ich versuchte sie zu beruhigen und bot ihr an an die Seite zu fahren, damit wir die Plätze tauschen könnten. Dies wollte sie nicht, fuhr weiter und meckerte über alles was ihr in den Blick kam.

Nach einigem Hin und Her fanden wir das Hotel und suchten nun den ( wie im Internet beschrieben ): Hotel eigenen Parkplatz. Dieser entpuppte sich als Parkhaus einige Meter vom Hotel Eingang entfernt. Nicht schön, aber ja nicht zu ändern. Während Brie bei den ca. 300 m vom Parkhaus zum Hotel mit dem schweren Koffer nur am jaulen war, versuchte ich nicht auszurasten.

Da ich Brie sehr gut kannte, hatte ich bei der Hotelbuchung drauf geachtet ein besseres zu buchen, da für Brie das Beste immer nur ganz knapp gut genug ist. Wir betraten das Hotel, checkten ein und gingen auf unser Zimmer. Da nahm das Elend seinen Lauf.

-Zimmer zu klein

-Bad zu groß ( und ohne Fenster )

-Nachbarn zu laut

-Straße hört man trotz 5 Stock immer noch zu laut

-Bett zu klein

-Bettwäsche nicht ok

-alles ist dreckig 

Nun so schlimm war es nicht und wir hatten auch ****. Wir machten uns frisch und ich versuchte das Gemecker einfach zu überhören. Das Musical sollte laut Karte nur 600 m zu Fuß weg sein. Also entschieden wir uns rechtzeitig loszugehen und dabei noch ein bisschen zu bummeln und vielleicht noch was essen zu gehen. Als wir endlich loskamen ( Brie ist sehr eitel und braucht im Bad locker 2 Stunden ), war es auch schon fast zu spät. Wir erreichten das Musical Theater und ich freute mich über die guten Karten in Reihe 5.

Als wir endlich unsere Plätze einnehmen konnten war ich richtig aufgeregt und sehr zufrieden mit den Plätzen die sich in der Mitte befanden. Brie jedoch sah das anders. Natürlich. Die Sitze zu eng, die Sicht zu schlecht und sie hat Platzangst. Das Gejammer konnte mit Beginn der Show endlich überhört werden. In der Pause war ich ganz gespannt auf ihre Meinung und das einzige was kam war: Toll ich hätte lieber am Rand gesessen wo die Darsteller in manchen Szenen rein und rauslaufen. Naja wieder alles falsch gemacht :-)

Nach der Show schlenderten wir durch den Regen zurück und ich war froh als wir im Bett lagen und recht schnell einschliefen.

Für den nächsten Tag hatten wir geplant uns die Stadt genauer anzuschauen. Wir gingen erstmal runter zum Frühstück und auch da fand Brie gleich wieder Aufhänger: Zu viele Leute, zu wenig Auswahl, der Kaffee schmeckt nicht. 

Als es dann losgehen sollte, regnete es natürlich wieder und Brie wollte mit dem Taxi die Stadttour beginnen. Um mir eine gewaltige Diskussion zu ersparen willigte ich ein. Wir fuhren also mit dem Taxi zum stadtbekannten Wachsfigurenkabinett. Es war für mich sehr interessant und wir schossen wie wild Fotos. Endlich war die schlechte Laune weg und ich freute mich auf den weiteren Tagesverlauf. Als wir die Örtlichkeit verließen war es nicht weit zu einem bekannten TOR und ich machte mich schon in die Richtung auf. Doch Brie stoppte und sah sich all die Bilder an, die wir zuvor gemacht hatten und flippte aus. Sie würde ja auf jedem Bild mega Scheisse aussehen und könnte keins davon irgendjemandem zeigen. Nun war ich soweit, das ich auch sauer wurde und bot ihr an ein zweites Mal mit ihr reinzugehen, damit sie bessere Bilder bekommt. Sie wollte nicht. Sie wollte aufgrund vom Nieselregen auch nicht die 500m zum TOR laufen. Sie wollte nur noch ins nächste Taxi und zurück zum Hotel. Nach dem Frisch machen gingen wir wieder raus, weil das Hotelzimmer war nun wirklich zu langweilig. Da das Wetter leider immer noch schlecht war, saßen wir kurzum in einem der Doppeldecker Touribusse und sahen uns die Highlights der Stadt an. Doch die Laune war absolut im Keller.

Nach der Rundfahrt gingen wir zurück zum Hotel und überlegten uns wo man Abends was essen könnte. Natürlich bedenkt man als Landei nicht, dass man in einer Großstadt evtl. vorher irgendwo einen Tisch reserviert und somit irrten wir erstmal 1 Stunde durch die Gegend ehe wir ein Restaurant fanden wo wir wortwörtlich den letzten Tisch ergatterten. Grade als ich was zu trinken bestellen wollte, sagte Brie: Hier will ich nicht essen! Und ich fragte: WIESO? Es wäre ihr zu voll und es wäre auch nicht "ihrs" Diese Aussage hörte ich das ganze Wochenende. Irgendwie ist das nicht meins, und das auch nicht und das erst Recht nicht. Wr verliessen ungemachter Dinge das Restaurant und endeten im Hotelrestaurant. Ich kippte mir diverse Cocktails und Sekt und schlummerte bald dem letzten Tag entgegen. 

Für diesen hatte ich mir gewünscht einem Fast Food Candy Laden einen Besuch abzustatten, da es diesen in unserem Umkreis nicht gibt. Ich schlug vor, das gute Wetter zu  nutzen und zum Shop zu laufen. Sie willigte ein. Nach gefühlten 10 Min ging das Gejammer wieder los. Ich kann nicht mehr laufen, wie weit ist es denn noch, was ist das für eine Scheisse, ich hab kein Bock mehr, wir finden den Laden ja nie und dann war das Gelaufe auch noch umsonst.

Wir fanden den Laden, aber die Lust war mir vergangen. Ich besorgte einige Sachen und aufgrund des leidenen Gesichts stellte ich mich an die Bushaltestelle. Als sie fragte was das sollte, erklärte ich, das ich mir das nicht länger antue und die 2 Haltestellen jetzt wegen ihr mit dem Bus zurückfahren werde. Dies taten wir auch und ich war heil froh, als wir endlich die Sachen packten und uns auf den Rückweg machten.

Das war nun die erste Geschichte und ein kleiner Einblick in die Figur der Brie Lein. Ich hoffe ihr seid auf den Geschmack gekommen und besucht unseren Blog nun regelmäßig.

Scarlett am 28.12.13 18:44

Letzte Einträge: Dummheit macht Geil !!!, Idioten Norman vs. Jason !!!, Tinkerbell !!!

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rebecca (29.12.13 13:25)
Ich bin echt schockiert und hätte im Leben nicht damit gerechnet das es SO schlimme ist !!! Ich wäre richtig ausgerastet !!!

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